Impuls#7

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„Liebe ist Arbeit, Arbeit, Arbeit“- wer kennt ihn nicht den Satz von Evje van Dampen aka Hape Kerkeling.
Ein Satz den viele durch den Entertainer aber auch durch diese wahren Worte nicht vergessen. Ein Satz, den bestimmt viele von uns so unterschreiben können. Liebe ist nunmal Arbeit, Arbeit, Arbeit- und das nicht zu wenig. Auch wenn es das schönste Gefühl ist, ist es oftmals das zugleich schwierigste und nervenaufreibendste. Nicht nur mit unserem Partner/Partnerin sondern auch in den unterschiedlichsten Beziehung in denen wir viel Liebe reinstecken und vielleicht ja auch erwarten (Freundschaft- Geschwister- Eltern-Kind Beziehungen)?!
Und vielleicht ist das Wort erwarten- auch schon der Punkt. Wenn wir etwas erwarten, haben wir meist schon genaue Vorstellungen wie etwas zu sein hat, wie der Partner zu reagieren hat- und sind enttäuscht wenn er/sie es nicht so macht wie wir uns das vorstellen.
Warum sagen wir manchmal aus Trotz Dinge, die wir gar nicht so meinen und wo wir einfach hoffen, dass der Partner doch genau weiß was wir wollen. Ja, oftmals hoffen wir dass er/sie einfach unausgesprochen weiß, was in unseren Köpfen los ist, warum wir sauer sind, was uns traurig macht oder womit er/sie uns überraschen kann. Leider sind es oftmals auch die Punkte die zum Streit führen… Liebe ist Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation- so könnte der Satz für mich auch lauten. Es ist so wichtig dass wir in unseren unterschiedlichen Beziehungen miteinander reden, ins Gespräch kommen- nicht nur oberflächlich- sondern wirklich tiergehend. Das wir uns einander mitteilen, mit unseren Sorgen und Wünschen. Nur so kann Beziehung und tiefe Liebe wirklich gelingen. Wir alle haben individuelle Erlebnisse aus Kindheit- und Jugend, sind von unseren Familien geprägt- da sind Konflikte und Auseinandersetzungen ganz normal- wenn dann noch hinzu kommt das Der Partner/ die Partnerin aus einer anderen Kultur kommt, um einiges älter oder jünger ist oder oder… macht es die „Arbeit“ manchmal nicht einfacher. Für eine gelingende Partnerschaft ist es tatsächlich wichtig, dass wir uns selbst als wichtigsten Menschen machen. Das klingt zuerst egoistisch. Aber nur wenn wir mit uns zufrieden sind, wenn wir uns selbst am besten kennen- wissen wir auch wo und was uns verärgert und können vorher schon reflektieren und uns mitteilen. Viele Partnerschaften zerbrechen daran, weil einander nicht verstanden wird, weil etwas erwartet wird, wovon der andere aber gar nichts weiß. Da sind sie wieder, die Erwartungen die wir Menschen von anderen haben und die andere uns erfüllen sollen. Wir, ein jeder von uns- kann und muss diese Erwartungen sich selbst erfüllen. Wir gehen kaputt wenn wir auf die Liebe von außen warten als Bestätigung. Wir selbst müssen wissen, dass wir es Wert sind geliebt zu sein und dass wir geliebt werden. Wenn ich mich liebe, zufrieden bin und kenne, dann ist es für mein gegenüber auch viel einfacher und nicht so viel „Arbeit“ die Liebe zu leben. Also arbeiten wir zunächst an uns und wir werden sehen dass die Beziehungen zu unserem Mitmenschen unkomplizierter werden.
Wir wissen alle, das was wir gerne machen, wo unser Herzblut drinsteckt, was uns zutiefst nahe ist und uns berührt- da stecken wir gerne alles hinein was wir haben, investieren und Arbeiten. Klar, es ist manchmal herausfordernd aber genauso schön ist es in anderen Momenten wo einfach alles passt und harmoniert. Liebe ist das höchste Gut was wir haben. Wir sind auf die Welt gekommen um zu lieben und geliebt zu werden und diese Liebe hört niemals auf. Auch Gottes Liebe hört nicht auf. Die Bibel sagt in Psalm 136, 1: "Dankt dem Herrn; denn er ist freundlich, denn seine Güte währt ewiglich." 1. Korinther 13, 8: "Die Liebe hört niemals auf."