Impuls#5

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„Beziehung zu uns selbst“
So unterschiedlich und individuell wir Menschen sind, so unterschiedlich kann auch die Sichtweise und Wahrnehmung im Umgang mit uns selbst sein. Was macht uns Menschen, jeden Einzelnen, in seiner Individualität aus? Nehmen wir uns so an, wie wir sind, und sind wir mit unserer Beziehung zu uns selbst zufrieden? … Oder nörgeln wir ständig an uns herum, weil wir gerne im „Inneren“ und auch im „Außen“ anders sein wollen.
Wir sind manchmal so hart zu uns, dass es manch andere schockiert, wie wir mit uns selbst innerlich sprechen und umgehen.
Es ist verrückt. So wie wir mit uns oftmals umgehen- so würden wir nie wollen das andere mit uns umgehen und auch nicht dass Menschen die wir lieben (Partner, Kinder, Eltern) so mit sich umgehen. Warum sind wir also so hart zu uns selbst? Warum nehmen wir uns nicht an und wissen wir sind gut so wie wir sind. Warum kann man nicht mal sagen „das habe ich gut gemacht“ ohne direkt arrogant zu wirken und es als unangebracht zu bezeichnen. Ich darf also beispielsweise meinem „inneren Kritiker“ und meinem „inneren Perfektionisten“ in liebevoller Klarheit ruhig mal sagen, dass ich etwas gut gemacht habe und nicht immer alles 120 Prozent perfekt sein muss.
Warum zerdenken wir so vieles?
Wir sind alle geliebt! Und mit dieser Liebe, die uns von Gott geschenkt wird- das er uns bedingungslos liebt- aber auch dass wir lieben können- dürfen wir zueinander und zu uns JA sagen. Ja, ich bin es wert geliebt zu werden von mir und anderen!