Impuls#45

79FD3B3C-1935-4161-A884-547DEA95C748 (c) pixabay

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“? Diesen Satz spricht Jesus heute, an Karfreitag, seinem Todestag. Er wird auf brutalste Art hingerichtet und verspottet. Die Evangelien berichten sogar davon, dass, als Jesus am Kreuz verstarb, es am helllichten Tage dunkel wurde.
Vielleicht kennen wir auch diese Dunkelheit in unserem Leben zurzeit. Draußen sind die herrlichsten Temperaturen, alles erwacht und blüht auf- doch in uns ist es vielleicht dunkel. Dunkel in uns, in unserer Gesellschaft, in der Wirtschaft, in dem Beruf den man derzeit nicht so ausüben kann wie wir es gewohnt sind, in der Familie..... Wir können uns daher vielleicht mehr denn je mit Jesus identifizieren und auch seine Dunkelheit spüren. Wir dürfen aber nicht verstummen über unsere Dunkelheit, sondern wir dürfen Gott all unsere Sorgen entgegenbringen.
Wir können unsere Sorgen, all das was uns beschäftigt, in Gottes Hand ablegen- gerade der heutige Karfreitag bietet uns hierzu eine gute Möglichkeit. Unsere Sorgen müssen wir nicht für uns behalten sondern im Gebet zu Gott bringen. Wir dürfen ihm all das sagen was uns beschäftigt und was uns lähmt. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“