Impuls#36

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Wir machen uns abhängig. Abhängig von so vielen Dingen und Menschen in unserem Leben. Aber warum? Wir lieben doch unsere Freiheit- unser selbstbestimmtes Leben und die Entscheidungen die wir ungezwungen eingehen können. Und dennoch: machen wir uns abhängig. Von Drogen, von Lebensmitteln, von Menschen. Dieses freie Leben, was wir so sehr schätzen und lieben wird uns genommen weil wir uns selbst fremd bestimmen lassen: beispielsweise warten und warten wir sehnsüchtig darauf dass Er/ Sie sich endlich wieder meldet, warten auf Komplimente, auf einen kleinen Flirt (der unser Selbstbewusstsein wieder nach oben steigen lässt), warten auf das nächste Treffen...Und in all dem warten und darauf hoffen gehen wir kaputt. Wir! Weil wir uns abhängig machen von anderen. Uns selbst nicht genügen. Keiner uns gerecht werden kann...Entscheidet Er/ Sie so- finden wir es blöd. Entscheidet Er/ Sie anders- finden wir es auch blöd. Und wenn das Gegenüber nicht so reagiert wie wir es gerne hätten- ja, dann sind wir sauer und lassen es den anderen spüren. Aber sauer? Warum? Und auf was? Weil unsere Erwartungen nicht eingetroffen sind? Von denen das gegenüber nicht im geringsten etwas ahnen konnte? „You can’t always get what you want“
Jaja, die Erwartungen- wieder einmal ist man mit sich selbst nicht im reinen, macht sich abhängig von anderen Dingen und Menschen- verliert die Kontrolle über sein Leben. In uns ist eine große Sehnsucht. Aber nach was denn eigentlich?
Warum sind wir auf das Lob, auf die Anerkennung, die Aufmerksamkeit, die Nachrichten, die Treffen mit den anderen so fixiert? Was geben sie uns was wir uns selbst nicht geben können? Und warum können wir uns das nicht selbst geben? Was hindert uns dadran? Warum sind wir nicht frei und unabhängig?