Impuls#32

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"Alle im selben Boot",
Papst Franziskus beschrieb gestern unsere derzeitige Situation mit einer tiefen Finsternis, die sich über Alles gelegt hat und einer Stille und Leere, die uns alle irgendwie lähmt. Und das wir alle verängstigt sind und uns verloren fühlen in dieser Zeit. Er bezieht sich hierbei auf das Markusevangelium in dem die Jünger mit Jesus im Boot sitzen und ein heftiger Sturm aufkommt und sie Angst um ihr Leben haben. „Wir alle sitzen im selben Boot, alle sind wir schwach und orientierungslos, aber zugleich wichtig und notwendig, denn alle sind wir dazu aufgerufen, gemeinsam zu rudern, alle müssen wir uns gegenseitig beistehen. Auf diesem Boot ... befinden wir uns alle.“
Er ruft dazu auf, dass wir nicht alleine voran kommen und diesen Zustand lösen können sondern nur in Gemeinschaft. Zusammenhalt ist jetzt mehr denn je gefragt. Ein jeder von uns muss seinen Teil dazu beitragen. Und so wie damals die Jünger den schlafenden Jesus geweckt haben und ihn angefleht haben etwas zu tun, so soll er uns, in dieser schweren Zeit auch helfen.
Papst Franziskus spricht darüber, dass wir immer weiter und immer höher leben wollten, nichts war uns gut genug- auf Nichts haben wir Rücksicht genommen, auch nicht auf unseren Planeten, alles ging weiter- alles lief doch.... aber wie können wir davon ausgehen, dass wir in einer kranken Welt gesund bleiben ?
„Jetzt, auf dem stürmischen Meer, bitten wir dich: 'Wach auf, Herr!
Herr, segne die Welt, schenke Gesundheit den Körpern und den Herzen Trost. Du möchtest, dass wir keine Angst haben; doch unser Glaube ist schwach und wir fürchten uns. Du aber, Herr, überlass uns nicht den Stürmen.
Sag zu uns noch einmal:'Fürchtet euch nicht' (Matthäus 28,5). Und wir werfen zusammen mit Petrus 'alle unsere Sorge auf dich, denn du kümmerst dich um uns:(vgl. 1. Petrusbrief 5,7).'
Lasst uns alle miteinander, die wir zurzeit im
Boot sitzen, alles dafür tun, damit der Sturm schnell vorüberzieht und wir gemeinsam und unterstützend da sind- für unsere Mitmenschen, für unseren Planeten. Lasst uns nicht weitermachen wie zuvor sondern gestärkt und mit neuen Gedanken aus dieser schwierigen Zeit gehen.