Impuls#11

IMG_0484 (c) pixabay

Absichtlich oder unabsichtlich macht man häufig Dinge, die andere Menschen ver­letzen, obwohl es einem selbst so wich­tig ist, respektvoll behandelt zu werden. Nicht umsonst ist Nächstenliebe ein Grundwert unserer Gesellschaft. Und gerade für uns Christen. Google erklärt, die Nächsten­liebe sei eine „innere Einstellung, aus der heraus jemand bereit ist, seinen Mitmen­schen zu helfen, Opfer für sie zu bringen.“
Zurzeit frage ich mich des Öfteren ob wir Menschen die Nächstenliebe überhaupt noch leben, wenn ich höre dass Schutzkleidung und Desinfektionsmittel von der Kinder Krebsstation geklaut werden- Mütter sich um die letzte Packung Windel im DM in die Haare kriegen (obwohl jeder schon 10 Packungen im Einkaufswagen liegen hat) und durch das Corona Virus jeder zum Egoist mutiert- so scheint es zumindest. Und auch die politische Lage zurzeit- mit dem Umgang mit Flüchtlingen, die vor Krieg aus ihrer Heimat fliehen um hier bei uns Schutz zu suchen und mit Waffen und Großen Metall Stangen verjagt und sogar verletzt werden. Leute, was läuft hier schief? Wo ist hier die Nächstenliebe?Nächstenliebe bedeutet das man selbst vielleicht einen Schritt zu­rücktreten muss, um anderen zu helfen, ihnen beizustehen. Wir sollen nicht mit jedem „best friend“ werden...Es ist vielmehr der Versuch, Menschen durch Gottes Au­gen zu sehen. Zu erkennen, dass jeder Mensch individuell und wunderbar von Gott gemacht und geliebt ist. Und aus dieser Erkenntnis heraus jedem mit Res­pekt und Toleranz zu begegnen. Opfer zu bringen, wenn der andere Hilfe oder Trost braucht. Al­les, was du also tun musst, ist die Menschen durch Jesu’ Augen zu sehen.